"Monsieur Leningrad, von der Revolution gezeichnet, der die Möbel verheizte, das Haus verstümmelte, voller Fenster, Mütterchen, Löwen, Titanen, Linden, Sphinxen, Kupfer, Auroras."

Juri Schewtschuk, russischer Rocksänger (1957-) in "Leningrad, Petersburg, Petrograd"

Russlands zweite Hauptstadt - Sankt Petersburg

Санкт-Петербург

St. Petersburg ist anders als der Rest von Russland. Die in einer unwirtlichen Sumpflandschaft im Newa-Delta buchstäblich aus dem Boden gestampfte Hauptstadt der Zaren mag auf Besucher aus Europa weniger exotisch anmuten als andere russische Städte. Bis zur Oktoberrevolution war die Metropole an der Ostsee mindestens ebenbürtig mit Paris, London oder Berlin. Zu Sowjetzeiten verschwand sie unter dem Namen Leningrad für Jahrzehnte hinter dem Eisernen Vorhang, blieb aber immer eine Kulturmetropole von Weltrang. Heute gibt sich St. Petersburg mit seinen Museen, Palästen, Kanälen und Kathedralen wieder ganz als weltoffene europäische Großstadt. Das Zentrum ist ein einziges großes Museum unter freiem Himmel und blieb von Bausünden fast komplett verschont.

St. Petersburg Newa Winterplast
Blick von der Peter-und-Paul-Festung über die Newa auf den Winterpalast

Steckbrief St. Petersburg:

Gründungsjahr: 1703

Zeitzone: Moskauer Zeit

Sehenswert (* - *****): *****

Einwohnerzahl: 5,35 Millionen

Entfernung von Moskau: 660 Kilometer

Berühmt für: Weiße Nächte, Oktoberrevolution



Hier geht es weiter zu den Informationen im Detail: Schritt für Schritt entsteht hier eine Sammlung von Wissenswertem über die interessantesten Orte in St. Petersburg. Sehenswürdigkeiten und mehr (Auf die Fotos klicken!).

Der Newski-Prospekt

Die Peter-Paul-Festung



Die Eremitage

Der Sommergarten



Die Isaakskathedrale

Russisches Eisenbahnmuseum



Schloss Peterhof

Zarskoje Selo



Kronstadt



St. Petersburger Sehenswürdigkeiten auf der Karte:


St. Petersburger Neuigkeiten aus dem Rhein-Wolga-Blog:

Russland wählt berühmte Namensgeber für Flughäfen

Puschkin-Airport Moskau Scheremetjewo

Bei einer Internet-Abstimmung waren die Einwohner Russlands danach gefragt worden, nach welchen berühmten Persönlichkeiten 45 der größten Flughäfen des Landes benannt werden sollen. Jetzt liegen die ersten Ergebnisse der Aktion vor: So wird Russlands Nationaldichter Alexander Puschkin Namenspatron für Moskaus Airport Scheremetjewo. Moskau-Domodedowo wird den Namen des Universalgelehrten Michail Lomonossow erhalten. Auch anderswo wählten die Russen Künstler und Denker: Der Flughafen von Kasan an der Wolga wird nach dem tatarischen Volksdichter Gabdulla Tukaj benannt, der Airport von Magadan nach dem Sänger Wladimir Wyssozki. Die Mineralwasser-Kurorte im Kaukasus bekommen ihren Lermontow-Flughafen.

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Viertgrößte Airline Russlands fliegt nach Frankfurt

Die viertgrößte russische Fluggesellschaft, Ural Airlines, nimmt Kurs auf Frankfurt. Ab Ende März wird die Airline fünfmal wöchentlich von Montag bis Freitag Direktflüge zwischen dem größten deutschen Verkehrsflughafen und Sankt Petersburg anbieten. Ab dem späten Frühjahr werde es dann auch noch eine tägliche Verbindung zwischen Frankfurt und Moskau-Domodedowo geben, teilte die Fluggesellschaft in einer Pressemeldung mit. Die Flüge nach Petersburg starten erstmals am 26. März, die Verbindung nach Moskau soll vom 28. Mai an bedient werden. One-Way-Tickets ohne aufgegebenes Gepäck sollen ab 82 Euro erhältlich sein. Tarife für Flüge mit aufgegebenem Koffer beginnen bei etwas über 100 Euro pro Strecke.

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Hotelpreise explodieren wegen Fußball-WM

Fans, die im kommenden Juni zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Russland reisen wollen, könnten bei der Suche nach einer Unterkunft im Land eine böse Überraschung erleben. In den

zurückliegenden Tagen häuften sich bereits die Berichte über exorbitante Hotel-Preise in einigen Austragungsorten der WM. Ein halbes Jahr vor der Eröffnung der WM gebe es in einigen Städten an den Spieltagen überhaupt keine freien Hotelzimmer mehr. Besonders angespannt sei die Situation in Kaliningrad und in Saransk, heißt es in einer Meldung der Nachrichtenagentur Interfax (Bericht auf Russisch). In großen Städten wie Moskau oder St. Petersburg herrsche jedoch noch kein Mangel an freien Zimmern - auch sei dort ein erkennbarer Preisanstieg bislang ausgeblieben.

 

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