"Reisen würden die Hälfte ihres Zaubers verlieren, wenn man nicht darüber erzählen könnte."

Nikolai Prschewalski (1839-1888), russischer Forschungsreisender

 

Tutajew Wolga Russland Тутаев Волга
Tutajew an der Wolga

Rätselhafter Nachbar

Viele Leute interessieren sich für Russland. Nur wenige Deutsche waren schon einmal dort. Einige würden das rätselhafte Riesenland im Osten gerne kennenlernen, sie wissen aber nicht, wie sie das am besten anstellen. Und was sie dort erwartet. Für solche Neugierigen ist dieser Reiseblog gedacht. Gewissermaßen wie ein Kanal, der Rhein und Wolga verbindet...

Plattenbau Russland Solnetschnogorsk
Plattenbau im Moskauer Umland

Mehr als Kreml und Roter Platz

Mit Moskau und St. Petersburg stehen gleich zwei russische Städte auf der Liste der fünf größten Metropolen Europas. Außerhalb der beiden Hauptstädte bleiben ausländische Besucher bis heute eine eher exotische Erscheinung. Trotzdem: Russland zu bereisen war nie einfacher. Auch auf eigene Faust geht das leichter, als viele denken.

Kloster Andrejewka Orenburg
Entlegenes Kloster im Süd-Ural

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Die neuesten Texte aus dem Rhein-Wolga-Blog:

Einfacher als gedacht - Das kyrillische Alphabet

Wer zum ersten Mal nach Russland reist, erlebt oft ein Déjà-vu - und kommt sich vor wie ein Erstklässler, der noch nicht lesen kann. Tatsächlich gehört die kyrillische Schrift neben der Visumpflicht zu den Hauptgründen dafür, dass manche in Deutschland mit einer Reise nach Russland fremdeln. Dabei ist das russische Alphabet mit seinen 33 Buchstaben kein Grund zur Sorge, schon gar kein Anlass zur Panik. Die kyrillische Schrift kann jeder lernen, es handelt sich nicht um komplizierte Hieroglyphen. Normalerweiser sollte die Dauer des ersten Flugs nach Moskau dafür ausreichen. Der Rhein-Wolga-Kanal zeigt, wie es geht.

Mini-Schengen zwischen Minsk und Moskau rückt näher

Nach fast vierjährigem Hickhack haben die Außenminister von Russland und Weißrussland ein Abkommen unterzeichnet, auf das Russland-Reisende aus Westeuropäer schon nicht mehr zu hoffen wagten: Die beiden Nachbarstaaten einigten sich auf die gegenseitige Anerkennung von Visa und Aufenthaltsgenehmigungen. Ausländer mit russischem Visum dürfen sich während der Gültigkeitsdauer künftig für maximal 90 Tagen auch in Weißrussland aufhalten, umgekehrt berechtigt ein weißrussisches Visum zum Aufenthalt in Russland. Mit Inkrafttreten des Abkommens wird endlich auch die Einreise nach Russland auf dem Landweg von Westeuropa über Weißrussland wieder möglich - das Verbot war ein großes Ärgernis für Auto- und Bahnfahrer.

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Warten auf bessere Zeiten - Einreisebestimmungen für Russland

In der Corona-Krise gibt es bislang kaum gute Nachrichten aus Russland - obwohl die Ausgangssperre in der Hauptstadt Moskau und anderenorts mittlerweile wieder etwas gelockert wurde. Die Zahlen der Neuinfektionen bleiben hoch - und die Grenzzäune vorerst für fast alle Ausländer unten. Visa werden derzeit nur in absoluten Ausnahmefällen ausgestellt, an Urlaubs- oder private Besuchsreisen ist weiterhin nicht zu denken. Trotzdem war es an der Zeit, die Blog-Rubrik zu den Einreise-Regeln nach Russland einmal auf den neuesten - sehr unerfreulichen - Stand zu bringen. Auch, weil gerade offenbar viele Leute im Netz nach aktuellen Informationen suchen.

Wolgograd: "Mutter Heimat" steht wieder stabil

Russlands wohl bekanntestes Weltkriegs-Denkmal, die Monumentalskulptur "Mutter Heimat ruft" in Wolgograd, wurde erstmals von Schwertspitze bis Fuß gründlich restauriert. Pünktlich zum 75. Jahrestag des Kriegsendes waren die über zweijährigen Arbeiten beendet. Allerdings fiel der geplante Festakt zur Wiedereröffnung wegen der Coronavirus-Pandemie ins Wasser - so wie nahezu alle anderen offiziellen Veranstaltungen zum diesjährigen "Tag des Sieges". In den vergangenen Jahren hatte es mehrfach Presseberichte über die mangelnde Standfestigkeit des weltgrößten Frauen-Denkmals gegeben. Nun scheint "Mutter Heimat" auf dem Mamai-Hügel, einer in der Schlacht von Stalingrad heftig umkämpften Anhöhe, wieder fest auf dem Boden zu stehen.

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