Tutajew Wolga Russland Тутаев Волга
Tutajew an der Wolga

Rätselhafter Nachbar

Viele Leute interessieren sich für Russland. Nur wenige Deutsche waren schon einmal dort. Einige würden das rätselhafte Riesenland im Osten gerne kennenlernen, sie wissen aber nicht, wie sie das am besten anstellen. Und was sie dort erwartet. Für solche Neugierigen ist diese Seite gedacht. Gewissermaßen wie ein Kanal, der Rhein und Wolga verbindet...

Plattenbau Russland Solnetschnogorsk
Plattenbau im Moskauer Umland

Mehr als Kreml und Roter Platz

Mit Moskau und St. Petersburg stehen gleich zwei russische Städte auf der Liste der fünf größten Metropolen Europas. Außerhalb der beiden Hauptstädte bleiben ausländische Besucher bis heute eine eher exotische Erscheinung. Trotzdem: Russland zu bereisen war nie einfacher. Auch auf eigene Faust geht das leichter, als viele denken.

Kloster Andrejewka Orenburg
Entlegenes Kloster im Süd-Ural

 

"Reisen würden die Hälfte ihres Zaubers verlieren, wenn man nicht darüber erzählen könnte."

Nikolai Prschewalski (1839-1888), russischer Forschungsreisender



Rhein-Wolga-Blog:

Heiligtum des Nordens - Das Kirillo-Beloserski-Kloster

Legenden über die Wunder, die an diesem Ort geschehen sein sollen, sind in ganz Russland bekannt:  Die Gottesmutter Maria höchstpersönlich soll einem Mönch namens Kyrill vor etwas mehr als 600 Jahren die Anweisung gegeben haben, an einem See ein Kloster zu gründen. Das Kirillo-Beloserski-Kloster wurde schnell zu einem der wohlhabendsten und mächtigsten im Reich der Moskowiter - und zum wichtigsten geistlichen Zentrum im Norden von Russland. Selbst die Moskauer Herrscher pilgerten an diesen Ort, weil sie sich von den wundertätigen Mönchen Zuspruch und Hilfe erhofften. Nach der Oktoberrevolution verstaatlicht und in ein Museum umgewandelt üben sich Kirche und Museumsleute seit rund 20 Jahren in friedlicher Koexistenz.

Aeroflot kündigt schärfere Kontrollen beim Handgepäck an

Russlands führende Fluggesellschaft Aeroflot war bislang für einen eher großzügigen Umgang mit dem Übergepäck ihrer Passagiere bekannt. Damit soll allerdings nun Schluss sein: Die Airline kündigte an, restriktiver gegen überzähliges Handgepäck ihrer Fluggäste vorzugehen. Ab

dem 15. Februar solle die Einhaltung der Regeln direkt vor dem Einstieg ins Flugzeug noch einmal geprüft werden, teilte die Fluggesellschaft in einer Presseerklärung mit. Die Freigepäck-Regeln selbst ändern sich nicht. Grund für den Kurswechsel soll die gestiegene Anzahl von Beschwerden sein. Immer häufiger sei es in jüngster Vergangenheit zu Konflikten gekommen, weil die Gepäckablagen oberhalb der Sitze hoffnungslos überfüllt waren. 

Da die Passagiere ihre Taschen und Mäntel dann oft notgedrungen über die Passagierkabine verteilten, sei es auch zu Verzögerungen beim Ein- und Ausstieg gekommen.

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Ein Dorf für "Kreuzfahrer" - Werchnije Mandrogi

Im Norden von Russland gibt es unzählige Dörfer, die von den offiziellen Landkarten verschwinden, weil dort keine einzige Menschenseele mehr lebt. Die kleine Ortschaft Werchnije Mandrogi am Fluss Swir hatte dieses Schicksal schon direkt nach dem Zweiten Weltkrieg ereilt. Bei Kämpfen zwischen der Roten Armee und finnischen Besatzungstruppen war das Dorf im Leningrader Verwaltungsgebiet, das vor dem Krieg mehr als 400 Einwohner zählte, vollkommen zerstört und anschließend größtenteils nicht mehr wieder aufgebaut worden. Erst nach der Wende entdeckten geschäftstüchtige Visionäre das Potential dieses Ortes am Fluss zwischen Ladoga- und Onegasee und bauten eine neue Ortschaft für Touristen. Inzwischen stoppen hier im Sommer täglich Flusskreuzfahrtschiffe auf der populären Route von Moskau nach Sankt Petersburg.

Erstes Skigebiet in Tschetschenien eröffnet

Wenn alles nach den Wünschen der russischen Behörden läuft, dann verbringen Skiurlauber ihre Ferien künftig nicht mehr am Wendelstein oder Wildkogel in den Alpen, sondern zum Beispiel in Wedutschi im Nordkaukasus . Das klingt bizarr, aber Ende Januar wurde in den Bergen von Tschetschenien das erste Skigebiet der Region eröffnet. Das millionenschwere Investitionsprojekt 80 Kilometer südlich der tschetschenischen Hauptstadt Grosny ist Teil einer Tourismusstrategie, die Russlands  Kaukasus-Republiken als Reiseziel attraktiver machen sollen. Zur Eröffnung erklärte der allmächtige tschetschenische Republik-Chef Ramsan Kadyrow, auch ausländische Urlauber würden sich in Wedutschi wohlfühlen - so meldete es die Agentur Interfax

Ob Tschetschenien sich schnell als Feriendestination für Westeuropäer etabliert, scheint aber angesichts nach wie vor verbreiteter Sicherheitsbedenken fraglich.

 

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