"Reisen würden die Hälfte ihres Zaubers verlieren, wenn man nicht darüber erzählen könnte."

Nikolai Prschewalski (1839-1888), russischer Forschungsreisender

 

Tutajew Wolga Russland Тутаев Волга
Tutajew an der Wolga

Rätselhafter Nachbar

Viele Leute interessieren sich für Russland. Nur wenige Deutsche waren schon einmal dort. Einige würden das rätselhafte Riesenland im Osten gerne kennenlernen, sie wissen aber nicht, wie sie das am besten anstellen. Und was sie dort erwartet. Für solche Neugierigen ist dieser Reiseblog gedacht. Gewissermaßen wie ein Kanal, der Rhein und Wolga verbindet...

Plattenbau Russland Solnetschnogorsk
Plattenbau im Moskauer Umland

Mehr als Kreml und Roter Platz

Mit Moskau und St. Petersburg stehen gleich zwei russische Städte auf der Liste der fünf größten Metropolen Europas. Außerhalb der beiden Hauptstädte bleiben ausländische Besucher bis heute eine eher exotische Erscheinung. Trotzdem: Russland zu bereisen war nie einfacher. Auch auf eigene Faust geht das leichter, als viele denken.

Kloster Andrejewka Orenburg
Entlegenes Kloster im Süd-Ural

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Russlands E-Visa - eine Totgeburt?

Touristen am Moskauer Kreml

Zwar warten reiselustige Menschen weltweit auf ein Nachlassen der Coronavirus-Pandemie. Im Fall von Russland sind die geschlossenen Grenzen besonders ärgerlich, denn das Land hatte eigentlich zum 1. Januar 2021 seine Einreisebestimmungen für Bürger von über 50 Staaten spürbar erleichtert - durch die Einführung einfach erhältlicher E-Visa für Kurzaufenthalte von maximal 16 Tagen. Die Reform hätte sicherlich auch zahlreiche Menschen in das größte Land der Welt gelockt, die dort noch nie waren. Nun reagiert die russische Tourismusindustrie verständnislos auf den vom Moskauer Außenministerium veröffentlichten Entwurf für den E-Visum-Antrag. Der umfangreiche Fragenkatalog liest sich so, als hätten die russischen Behörden doch kein Interesse an Besuchern.

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Der Altgläubige von Augsburg

Die außerordentlich frommen Altgläubigen sind sicherlich eine der bemerkenswertesten Minderheiten in Russland. Wer als Journalist Kontakt mit der Altgläubigen-Kirche aufnahm, bekam zumindest einen flüchtigen Eindruck davon...  
 Moskau (Februar 2004). Wir fielen sofort auf, als wir die überfüllte Kathedrale am Stadtrand von Moskau betraten. Daniil und ich waren die einzigen beiden erwachsenen Männer ohne wallenden Vollbart. Fünf Stunden dauerte der Gottesdienst schon, mit dem die russischen Altgläubigen die Wahl ihres neuen Metropoliten feierten. Wir hatten uns unter die Gemeinde gemischt und spürten sofort, dass die anderen Männer uns etwas erstaunt anblickten.

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Russische Reiseunternehmen wollen Impf-Touren anbieten

Die notleidende russische Reisebranche hat einen Plan, wie sie mitten in der Coronavirus-Krise wieder ausländische Touristen anlocken könnte. Sie will in der Pandemie für Ausländer spezielle Impf-Reisen nach Russland anbieten. Vor allem der Reiseveranstalter "Intourist" betreibt bereits kräftig Lobbyarbeit für ein solches Angebot, meldet die Nachrichtenagentur Interfax. Vermutlich bereits im Februar soll neben dem Vakzin Gam-COVID-Vac (alias "Sputnik V") mit dem in Nowosibirsk entwickelten Epivaccorona ein zweiter russischer Impfstoff in die Massenproduktion gehen. Sobald ein nennenswerter Teil der eigenen Bevölkerung geimpft ist, könnten auch ausländische Gäste zum Zug kommen, glauben die Tourismus-Manager.

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Europas östlichste Millionenstadt - Perm

Dem Nobelpreisträger Boris Pasternak diente Perm im Ural als Vorbild für das literarische Jurjatin, den Ort, an dem der Arzt Juri Schiwago seine Geliebte Lara wiedersieht. Wegen der vielen Rüstungsbetriebe durften Ausländer zu Sowjetzeiten nicht in die Stadt reisen. Noch heute wirkt sie sehr sowjetisch und ist von ihren großen Industriegebieten geprägt. Ihr fehlen herausragende Sehenswürdigkeiten, und im Vergleich zum östlich gelegenen Jekaterinburg wirkt Perm

provinzieller. Für Reisende auf der Route der Transsibirischen Eisenbahn lohnt sich ein Zwischenstopp vor allem wegen möglicher Ausflüge in die Umgebung. Die Unterseite unseres Online-Reiseführers zu Perm ist jetzt noch einmal aktualisiert.

Bald wieder Züge von Moskau nach Eriwan?

Auf der Georgischen Heerstraße

Gute Nachrichten zum Thema Reisen sind in der Corona-Krise noch seltener als Steinpilze im Winter. Nun kommt eine solche Meldung ausgerechnet aus einer Region, aus der man es am allerwenigsten erwartet hätte und in der noch Ende 2020 ein blutiger Krieg tobte: Überland-Reisen durch den Kaukasus könnten nach der Pandemie deutlich einfacher werden. Nach dem von Russland ausgehandelten Waffenstillstand in Berg-Karabach haben sich die Präsidenten der verfeindeten Nachbarländer Armenien und Aserbaidschan bei einem Gipfel in Moskau im Grundsatz darauf verständig, die Verkehrsblockaden in der Region zu beenden. Aserbaidschans Staatschef İlham Əliyev (Alijew) kündigte an, die 30 Jahre lang gesperrten Eisenbahnlinien zwischen beiden Ländern wieder zu öffnen (Quelle: Kommersant, Russisch).

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