Stadt, Land, Fluss

Reiseziele und Sehenswertes in Russland

In Russland gibt es ziemlich viel zu sehen. In der Rubrik Stadt, Land, Fluss sammelt der Rhein-Wolga-Kanal nach und nach Informationen über die interessantesten russischen Städte, Landschaften und Sehenswürdigkeiten, zu denen sich eine Reise lohnt. Es geht um Orte, deren Namen jeder schon einmal gehört hat, aber sicherlich auch über den einen oder anderen Geheimtipp. Wobei - eigentlich ist ganz Russland mit westlicher Brille betrachtet ein einziger riesiger Geheimtipp. Nur selten empfindet man als Russland-Tourist die Masse anderer Touristen als störend. 

Mutter Heimat ruft Wolgograd Stalingrad Мамаев Курган Волгоград
"Mutter Heimat ruft" am Mahnmal für die Schlacht von Stalingrad

 

Ins Detail geht der Rhein-Wolga-Kanal überall dort, wo wir selbst schon einmal gewesen sind (mit Digitalkamera) - und das Geld für eine Flugreise auf die einzigartige Vulkan-Halbinsel Kamtschatka fehlte bislang, um einmal ein Beispiel zu nennen. Deshalb stellen die Reiseführer-Unterseiten hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zumindest vorerst.


Interessante Reiseziele in Russland

...liegen nur einen Klick aufs Foto entfernt...

Sankt Petersburg

Moskau

Zentralrussland



Wolga

Sotschi

Nordkaukasus



Nordrussland

Ural

Kurische Nehrung



Reiseziele aus unserem Russland-Reiseführer auf der Landkarte:


Neue Russland-Reiseziele in unserem Online-Reiseführer:

Provinz mit Stil - Twer

Der einzige Eindruck von Twer, den viele Russlandreisende mit nach Hause nehmen, ist ein kurzer Blick aus dem Fenster der Hochgeschwindigkeitszüge auf der Fahrt von Moskau nach St. Petersburg. Das ist eigentlich schade: Das Provinzzentrum am Oberlauf der Wolga mit heute mehr als 400.000 Einwohnern ist durchaus ein lohnenswerter Zwischenstopp. Im späten Mittelalter war Twer Moskaus größter Widersacher im Machtkampf der rivalisierenden russischen Fürstentümer. Nach zwei verheerenden Großbränden im 18. Jahrhundert wurde die Stadt im klassizistischen Stil von den besten Baumeistern des Zarenreichs wieder aufgebaut. Unsere Reiseführer-Seite über Twer ist jetzt noch einmal gründlich überarbeitet und ergänzt.

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Russlands vergessene Hauptstadt - Alexandrow

Dass Moskau nicht immer die Hauptstadt Russlands war, wissen die meisten: Über 200 Jahre lang wurde das Imperium von Sankt Petersburg aus regiert. Weit weniger bekannt ist, dass auch im von schweren Krisen geplagten 16. Jahrhundert ein dritter Ort für die Dauer von rund 17 Jahren zum Zentrum der Macht im Zarenreich aufstieg: Zar Iwan der Schreckliche verlegte seine Residenz für fast zwei Jahrzehnte nach Alexandrow nordöstlich von Moskau. An die große Vergangenheit erinnert in dem Provinzstädtchen heute nicht mehr viel. Alexandrow ist zwar Teil des "Goldenen Rings" altrussischer Städte, aber die meisten Reisenden fahren ohne Stopp an diesem wahrhaft historischen Ort vorbei.

Chaos pur - Machatschkala

Keine andere Stadt in Russland hat ähnliche steile Zuwachsraten bei den Einwohnerzahlen, und definitiv keine andere ist so chaotisch. Machatschkala, Zentrum der autonomen russischen Vielvölker-Teilrepublik Dagestan, ist eine architektonische Zumutung. Die Stadt am Kaspischen Meer wuchert ohne erkennbaren Plan in alle Richtungen, Versuche der Behörden, Ordnung in das Durcheinander zu bringen, sind bisher offenkundig gescheitert. Echte Sehenswürdigkeiten gibt es hier eigentlich nicht. Dennoch lohnt ein kurzer Besuch in dieser wundersamen Stadt am Ostrand des Kaukasus, in der ein Reisender sich nicht mehr wie in Europa vorkommt. Und ganz in der Nähe lockt ein echtes Naturwunder - Sarykum, die höchste Sanddüne Eurasiens.

Schmelztiegel der Zivilisationen - Kasan

Kasan an der Wolga ist einer der bemerkenswertesten Orte Russlands. Russen und muslimische Tataren bilden jeweils etwa die Hälfte der Bevölkerung, prägen die über 1.000 Jahre alte Millionenstadt gleichermaßen. Islamische und christlich-orthodoxe Welt kommen hier alles in allem recht gut miteinander zurecht. Nach dem Zerfall der Sowjetunion strebten viele Tataren zeitweise die völlige Unabhängigkeit an. Mittlerweile haben sie sich mit dem Status quo arrangiert, legen allerdings weiter wert auf ihre eigene Kultur und Sprache. Als Hauptstadt der autonomen Republik Tatarstan ist Kasan heute eines der wohlhabenderen russischen Provinzzentren mit einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Unser Online-Reiseführer zu Kasan ist jetzt noch einmal aktualisiert.

Phönix aus der Asche - Moskaus Christ-Erlöser-Kathedrale

Kaum an einem Ort in Moskau werden die dramatischen Wendungen der jüngeren russischen Geschichte so deutlich wie am Standort der riesigen orthodoxen Christ-Erlöser-Kathedrale. Die für 10.000 Gottesdienstbesucher ausgelegte Kirche ist heute wieder Schauplatz vieler Feierlichkeiten und festlicher Gottesdienste des russischen Patriarchen. Ursprünglich erbaut, um an den russischen Sieg über Napoleon zu erinnern, fiel sie nach der Oktoberrevolution dem radikalen Kirchenkampf der Sowjetführung zum Opfer.  Nach der Wende wurde sie wiederaufgebaut, und nach dem Krawall-Auftritt der Punktruppe "Pussy Riot" war sie lange auch im Westen in aller Munde. Die Unterseite unseres Online-Reiseführers ist jetzt ergänzt und aktualisiert.

Russische Orte in Deutschland - Auf den Spuren von Prinzessinnen und Feldherrn

Die bewegte deutsch-russische Geschichte hat auch in Deutschland mancherorts ihre Spuren hinterlassen, die deutlich machen, wie nah sich beide Länder trotz aller Fremdheit immer waren. Um orthodoxe Zwiebeltürme und imposante Weltkriegs-Mahnmale zu sehen, muss niemand nach Russland reisen. In Zeiten, in denen das Geld knapp ist oder Russland-Reisen aufgrund von Seuchen wie der Coronavirus-Pandemie undurchführbar sind, gibt es immer noch einen Ausweg: Zwischen Rhein und Oder lässt sich eine ganze Reihe ziemlich "russischer" Orte auftun, die die Wartezeit bis zur nächsten Russland-Reise verkürzen. 

Nicht nur Lenins - Russlands markanteste Denkmäler

Wer Russland besucht, wird schnell feststellen, dass das Land mit gutem Recht den Weltmeister-Titel im Errichten von Denkmälern für sich beanspruchen könnte. Egal, ob Zaren, Dichtern oder Weltkriegs-Helden - selbst in kleinen Provinzstädten findet es oft eine ganze Vielzahl der verschiedensten Monumente. Manche sind wundervolle Kunstwerke, andere kitschig bis zum Gehtnichtmehr. Nicht alle haben die Irrungen und Wirrungen der russischen und sowjetischen Geschichte überstanden. Bis heute gilt in nahezu allen Städten Russlands die Faustregel, dass sich da, wo ein ein großes Lenin-Denkmal steht, das Stadtzentrum befindet. Der Rhein-Wolga-Kanal stellt eine Denkmals-Hitliste vor.

Kosaken und Aprikosen - Rostow am Don

Ростов-на-Дону

Rostow am Don, Russlands südlichste Millionenstadt, gilt seit jeher als das Tor zur Kaukasus-Region. Insbesondere im 20. Jahrhundert ist die Geschichte nicht gerade sanft mit dem Industrie- und Wissenschaftszentrum umgesprungen. Trotz verheerender Zerstörungen im russischen Bürgerkrieg und im Zweiten Weltkrieg hat Rostow sich einige hübsche Ecken bewahrt. Und wer durch die Straßen bummelt, kann mit etwas Glück sogar echten Don-Kosaken begegnen. Besonders angenehm ist es in der Stadt im Frühling. Während im 1.100 Kilometer nördlich gelegenen Moskau oft noch Schnee liegt, blühen dann am Don schon die Aprikosenbäume. Die Rostow-Unterseite unseres Online-Reiseführers ist jetzt aktualisiert.

Letzte Zuflucht des Maestro - Klin

Klin im Nordwesten des Moskauer Verwaltungsgebiets ist trotz seiner langen und bewegten Geschichte eigentlich kein außergewöhnlicher Ort. Berühmt wurde die Stadt durch einen ihrer Bürger: Der Komponist Pjotr Tschaikowski verbrachte in der Nähe der damals beschaulichen Stadt die letzten letzten Lebensjahre in verschiedenen Landhäusern. Sein letzter Landsitz am heutigen Stadtrand wurde bereits 1894, im Jahr nach seinem Tod, zu einem Museum umgewandelt. Bis heute bilden Tschaikowski-Fans und andere Liebhaber klassischer Musik einen Großteil der auswärtigen Besucher in Klin.

Alt und hip - Moskaus Basmanny-Stadtbezirk

Ganz im Zentrum der russischen Hauptstadt Moskau, aber ein wenig abseits der Haupt-Sehenswürdigkeiten, liegt ein Viertel, das es in sich hat: Der Basmanny-Stadtbezirk ist wie gemacht für einen ausgiebigen Stadtbummel - mit vielen einladenden Lokalen und architektonischen Perlen aus verschiedenen Jahrhunderten. Neoklassizistische Stadtvillen reihen sich neben Jugendstil-Wohnhäuser und konstruktivistische Behördenbauten. Bedeutende Kultureinrichtungen haben hier ihre Adresse, so Kirill Serebrjannikows "Gogol-Center" und das während des "Tauwetters" nach Stalins Tod gegründete "Sovremennik"-Theater. Außerdem befand sich hier einst die "Deutsche Vorstadt". An die deutsche Minderheit erinnert noch heute die evangelische Peter-Paul-Kathedrale.

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