"Moskau, Moskau, wirf die Gläser an die Wand! Russland ist ein schönes Land. Ho ho ho ho ho, hey!"

Dschingis Khan, "Moskau" (1979)

Russlands wilde Metropole - Moskau

Москва

Mindestens zwölf Millionen Menschen, der Kreml mit Rotem Platz, Wolkenkratzer, Museen, die wahrscheinlich eindrucksvollste U-Bahn der Welt, eine spannende Theater-, Musik- und Kneipenszene, aber auch endlose, seelenlose Plattenbauviertel, eine extreme Mischung von Armut und grenzenlosem Reichtum und ein wahnsinniger Verkehr rund um die Uhr. Moskau ist eine wirklich extreme Stadt. Die russische Hauptstadt ist eine Galaxie für sich, hat mit dem Rest des Landes nur wenig zu tun und schaut auf das gesamte restliche Riesenreich als Provinz herab. Keine Russland-Reise wäre komplett ohne zumindest einen kurzen Stopp in Moskau.

Moskau Kreml Moskwa-Fluss
Blick auf den Kreml von der Bolschoi-Moskworezki-Brücke

Hier geht es weiter zu den Moskau-Informationen im Detail: Schritt für Schritt entsteht hier eine Text- und Foto-Sammlung über die interessantesten Orte in der russischen Zwölf-Millionen-Metropole. Sehenswürdigkeiten und mehr (Auf die Fotos klicken!).

Moskau im Wandel

Der Rote Platz




Der Moskauer Kreml

Die Moskauer Metro



Moskau-City

Die Christ-Erlöser-Kathedrale



Das Nowodewitschi-Kloster

Das WDNCh-Gelände



Der Ismailowo-Markt

Moskaus Umgebung

Sergijew Possad Dreifaltigkeitskloster


Moskau-Neuigkeiten aus dem Rhein-Wolga-Blog:

Linienflüge zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Moskau

Die russische Billigflug-Gesellschaft "Pobeda"hat am 19. Oktober den Linienflugverkehr zwischen Moskau-Wnukowo und dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden aufgenommen. Ab sofort verkehren Maschinen der Aeroflot-Tochtergesellschaft dreimal pro Woche auf der Route.

Direktflüge gibt es dienstags, donnerstags und sonntags. Nach Angaben der Fluggesellschaft gibt es auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo zeitlich abgestimmte Umsteigeverbindungen zu Anschlussflügen von und nach Sotschi, der Schwarzmeer-Ferienhochburg und Partnerstadt von Baden-Baden. Auf der Strecke werden Flugzeuge vom Typ Boeing 737-800 mit 189 Sitzplätzen eingesetzt.

Flugtickets Richtung Moskau sind derzeit für manche November-Termine zum offiziellen Preis von umgerechnet gerade einmal knapp 28 Euro pro Person und Richtung erhältlich. Allerdings gilt das nur für Reisende ohne gebührenpflichtiges Gepäck.

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Sergijew Possad macht sich hübsch

Die gut 80 Kilometer nordöstlich von Moskau gelegene Stadt Sergijew Possad – bekannt für das weltberühmte Sergius-Dreifaltigkeitskloster – soll sich in den kommenden Jahren von Grund auf verändern. In den kommenden sieben bis zehn Jahren soll das Stadtzentrum vollkommen neu konzipiert werden. Geplant ist, dass dort ein Netz von verkehrsberuhigen Straßen entsteht, in den Erdgeschossen der dort vorhandenen mehrstöckigen Wohnhäuser soll es mehr Platz für Restaurants und Läden geben, meldete die Nachrichtenagentur Interfax. Als "Tor zum Goldenen Ring", einer Route, die altrussische Städte wie Rostow-Weliki, Jaroslawl und Susdal miteinander verbindet, soll das staatliche Programm die Stadt  auch für Touristen attraktiver machen. 

 

Sergijew Possad, das ältere Jahrgänge noch unter dem Sowjetnamen Sagorsk ein Begriff ist, gilt schon heute als wichtigstes Touristenziel der Moskauer Verwaltungsregion. Bislang kommen jährlich rund 1,5 Millionen Besucher in die Stadt - vor allem wegen des zum Unesco-Welterbe erklärten Klosters.

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Stadtpark statt Monster-Hotel in Moskau

Seit diesem Wochenende gibt es im Zentrum von Moskau, nur wenige Schritte vom Roten Platz entfernt, eine neue Attraktion für Moskowiter und Touristen. Auf 10 Hektar Fläche haben Landschaftsarchitekten den neuen Stadtpark "Sarjadje" eingerichtet. Auf dem Parkgelände kann die für Russlands Landschaften typische Vegetation bestaunt werden. Es gibt ein Birkenwäldchen und einen kleinen Auenwald, eine Mini-Steppe und sogar einen Bereich mit Tundra-Gewächsen. Ein großes Konzerthaus, ein überdachtes Amphitheater  und Gastronomie vervollständigen das Angebot. Wie üblich bei öffentlichen Bauvorhaben in der russischen Hauptstadt wurde nicht gekleckert: Im Zuge der Arbeiten explodierten die Kosten auf insgesamt über 200 Millionen Euro.

Der zum Stadtgeburtstag eröffnete Sarjadje-Park befindet sich im historischen Herzen der russischen Metropole. Das einstige gleichnamige Stadtviertel war den Stadtplanern der Stalin-Zeit zum Opfer gefallen und dürfte vielen UdSSR- und Russland-Reisenden noch in Erinnerung sein, die hier einst im vor rund zehn Jahren abgerissenen Hotel "Rossija" übernachteten. 

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Neues Museum in Moskau - in 215 Metern Höhe

Die Auswahl an spektakulären Aussichtspunkten in der russischen Metropole Moskau wird immer größer. Seit Anfang Juli gibt es im neuen Geschäftsviertel Moskau-City ein Museum zur Stadtentwicklung - untergebracht ist es im 56. Stockwerk des "Imperia"-Wolkenkratzers. In 215 Metern Höhe erfahren Besucher Wissenswertes darüber, wie Moskau im Laufe der Jahrhunderte in die Höhe wuchs. Mit Hilfe von Audio- und Videoinstallationen werden spektakuläre Bauprojekte dargestellt - vom Glockenturm "Iwan der Große" im Kreml bis hin zu den Großbauten der postsowjetischen Zeit. Einen Schwerpunkt dabei bildet die Entstehungsgeschichte von Moskau-City. 

 

Ein weiteres Multimedia-Projekt zeigt Moskau so, wie es ausgesehen hätte, wenn die Sowjetregierung alle ihren gigantomanischen Bauvorhaben wie den berühmt-berüchtigten "Palast der Sowjets" verwirklicht hätte. Der Standort des Museums hoch über der Stadt macht es möglich, nahezu die komplette Megapolis vom Zentrum bis hin zum Autobahnring von oben betrachten.

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Ende einer Ära - Gedruckte "Moscow Times" wird eingestellt

Rund 25 Jahre lang konnten sich Touristen, Geschäftsleute und Diplomaten auf zuverlässige Berichterstattung verlassen. Nun ist die englischsprachige "Moscow Times" zumindest in Papierform Geschichte. Die letzte gedruckte Ausgabe der Zeitung soll am 6. Juli erscheinen, wie die Zeitung auf ihrer Webseite mitteilteDer Mitteilung zufolge soll ein Großteil der Redaktion entlassen werden, die Markenrechte gehen an eine in Europa angesiedelte gemeinnützige Organisation. Seit 1992 hatte die "Moscow Times" Ausländern in der oft genug chaotischen und unübersichtlichen russischen Hauptstadt Orientierung geboten, sie war Pflichtlektüre für die englischsprachige Community.

Und auch manche westliche Korrespondenten kupferten für ihre Artikel gern bei der Zeitung ab. Eine Besonderheit der "Moscow Times" war, dass sie an vielen, von Ausländern frequentierten Orten in der russischen  Hauptstadt kostenlos auslag - etwa in Hotels, Restaurants oder an den Flughäfen. Lange Zeit erschien sie täglich, seit Mai 2015 nur noch wöchentlich.

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