Nonstop von Deutschland nach Südrussland

Die Bundesrepublik und Russlands Nordkaukasus-Region rücken ein klein wenig dichter zusammen. Die erst 2017 gegründete russische Airline Azimuth bietet ab Jahresende Direktflüge zwischen München und Krasnodar an. Zweimal wöchentlich geht es dann vom Flughafen "Franz Josef Strauß" zum Internationalen Katharina-die-Große-Airport (IATA-Code KRR) der südrussischen Millionenstadt. Von dort aus ist es nicht mehr allzu weit bis nach Sotschi und in die anderen Ferienorte der russischen Schwarzmeerküste - oder aber in die Berge des Kaukasus. Bislang war die Region von Deutschland aus nur mit Umsteigen in Moskau oder Istanbul zu erreichen - und dem entsprechend weiten Umweg. 

Auch die österreichische Flugesellschaft Austrian Airlines hatte ihre Direktflüge von und nach Wien im aktuellen Winterflugplan eingestellt.

Die Flüge von Azimuth auf der Strecke Krasnodar-München-Krasnodar finden ab dem 22. Dezember jeweils mittwochs und sonntags statt. Zum Einsatz kommen Maschinen vom Typ Sukhoi Superjet 100, die für die einfache Strecke rund vier Stunden benötigen. Planmäßig erfolgt der Start in Krasnodar um 9 Uhr morgens, die Ankunft in München um 10:55. Der Rückflug startet um 12 Uhr in der bayerischen Hauptstadt und erreicht Krasnodar planmäßig um 18 Uhr.

Ein einfacher Flug im Januar war bereits ab umgerechnet rund 105 Euro erhältlich, und am 1. Januar könnte man sogar schon für nur 86 Euro aus Bayern nach Südrussland fliegen. An anderen Tagen während der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage gibt es allerdings keine günstigen Tickets mehr.

Für Azimuth ist München das erste Ziel in Westeuropa. Bislang hat die Fluggesellschaft von ihren beiden Drehkreuzen in Krasnodar und Rostow am Don aus lediglich Inlandsflüge und einige Ziele in der ehemaligen Sowjetunion bedient. Außerdem bietet sie eine Verbindung zwischen Rostow am Don und Tel Aviv. Die Azimuth-Flotte besteht ausschließlich aus Superjet-Flugzeugen. Eigene Erfahrungen haben wir bislang nicht mit dieser Airline sammeln können.


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