Russischer Billigflieger will nach Baden-Baden

Die russische Billigfluggesellschaft "Pobeda" will Direktflüge zwischen Moskau und dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden aufnehmen. Die ersten Maschinen der Aeroflot-Tochter sollen im Herbst starten, meldete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf einen Sprecher des Unternehmens. Der Flughafen in Baden-Württemberg wäre das dritte Ziel in Deutschland, das "Pobeda" von seinem Drehkreuz Moskau-Wnukowo aus ansteuert. Bislang gibt es eine tägliche Verbindung nach Köln/Bonn und fünf Flüge pro Woche nach Memmingen. 

Flugtickets von Deutschland nach Moskau werden von der Airline im Internet zu einem offiziellen Mindestpreis von gerade einmal 59 Euro pro Strecke angeboten. Allerdings ist bei der Buchung - wie bei anderen Billigfliegern auch - besondere Achtsamkeit erforderlich. So gelten bei "Pobeda"-Flügen besonders restriktive Gepäckbestimmungen.

Im Gegensatz zur Mehrzahl der Fluggesellschaften kostet es bei "Pobeda" Geld, Taschen und kleine Rucksäcke als Handgepäck mit an Bord zu nehmen. Dafür können diese Gepäckstücke kostenlos aufgegeben werden. Für größeres Reisegepäck fallen ebenfalls entsprechende Gebühren an. Auch bei anderen Details geht die Airline recht phantasievoll vor, um zusätzliche Gebühren in Rechnung stellen zu können. So werden die Fluggäste bei der Buchung mehrerer Tickets gleichzeitig automatisch weit auseinandergesetzt, wenn sie keine kostenpflichtigen Wunschplätze hinzubuchen.

Die erst 2014 gegründete Fluggesellschaft "Pobeda" gehört zu 100 Prozent der Aeroflot. Mit ihren zwölf nagelneuen Maschinen vom Typ Boeing 737-800 fliegt die Airline eine Vielzahl russischer Regionalflughäfen an, außerdem einige Ziele in den Kaukasus-Staaten und der Türkei sowie in europäischen Ländern.

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