Rhein-Wolga-Blog - April + Mai 2020

Neues aus Russland und in diesem Reiseblog

Reiseinfos, Berichte, Sehenswürdigkeiten, Online-Reiseführer

Wolgograd: "Mutter Heimat" steht wieder stabil

Russlands wohl bekanntestes Weltkriegs-Denkmal, die Monumentalskulptur "Mutter Heimat ruft" in Wolgograd, wurde erstmals von Schwertspitze bis Fuß gründlich restauriert. Pünktlich zum 75. Jahrestag des Kriegsendes waren die über zweijährigen Arbeiten beendet. Allerdings fiel der geplante Festakt zur Wiedereröffnung wegen der Coronavirus-Pandemie ins Wasser - so wie nahezu alle anderen offiziellen Veranstaltungen zum diesjährigen "Tag des Sieges". In den vergangenen Jahren hatte es mehrfach Presseberichte über die mangelnde Standfestigkeit des weltgrößten Frauen-Denkmals gegeben. Nun scheint "Mutter Heimat" auf dem Mamai-Hügel, einer in der Schlacht von Stalingrad heftig umkämpften Anhöhe, wieder fest auf dem Boden zu stehen.

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Russische Orte in Deutschland - Auf den Spuren von Prinzessinnen und Feldherrn

Die bewegte deutsch-russische Geschichte hat auch in Deutschland mancherorts ihre Spuren hinterlassen, die deutlich machen, wie nah sich beide Länder trotz aller Fremdheit immer waren. Um orthodoxe Zwiebeltürme und imposante Weltkriegs-Mahnmale zu sehen, muss niemand nach Russland reisen. In Zeiten, in denen das Geld knapp ist oder Russland-Reisen aufgrund von Seuchen wie der Coronavirus-Pandemie undurchführbar sind, gibt es immer noch einen Ausweg: Zwischen Rhein und Oder lässt sich eine ganze Reihe ziemlich "russischer" Orte auftun, die die Wartezeit bis zur nächsten Russland-Reise verkürzen. 

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Nach Corona 5-Jahres-Visa für ausländische Russland-Besucher?

Gerade eben hat die Regierung von Russland wegen der Coronavirus-Pandemie das Einreiseverbot für alle ausländischen Staatsbürger verlängert - und zwar auf unbestimmte Zeit. Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen sind Besuche im größten Land der Erde weiter unmöglich. Internationale Flüge und Zugverbindungen sind sowieso eingestellt. Die Grenzen sollen sich erst öffnen, wenn das Infektionsgeschehen dies zulässt. Doch schon jetzt machen sich in Moskauer Amtsstuben die ersten Funktionsträger Gedanken über die Zeit nach der Epidemie und darüber, wie die besonders betroffene Tourismusbranche wiederbelebt werden könnte. Im Gespräch sind äußerst weitreichende Neuerungen, die potenziellen Besuchern aus dem Westen gefallen dürften.

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