Rhein-Wolga-Blog - Februar 2020

Neues aus Russland und in diesem Reiseblog

Reise-Infos, Berichte, Sehenswürdigkeiten, Online-Reiseführer:

Kosaken und Aprikosen - Rostow am Don

Ростов-на-Дону

Rostow am Don, Russlands südlichste Millionenstadt, gilt seit jeher als das Tor zur Kaukasus-Region. Insbesondere im 20. Jahrhundert ist die Geschichte nicht gerade sanft mit dem Industrie- und Wissenschaftszentrum umgesprungen. Trotz verheerender Zerstörungen im russischen Bürgerkrieg und im Zweiten Weltkrieg hat Rostow sich einige hübsche Ecken bewahrt. Und wer durch die Straßen bummelt, kann mit etwas Glück sogar echten Don-Kosaken begegnen. Besonders angenehm ist es in der Stadt im Frühling. Während im 1.100 Kilometer nördlich gelegenen Moskau oft noch Schnee liegt, blühen dann am Don schon die Aprikosenbäume. Die Rostow-Unterseite unseres Online-Reiseführers ist jetzt aktualisiert.

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Behörden versprechen weniger Gedränge am Bernsteinzimmer

Den Verantwortlichen für den Großen Katharinenpalast in Zarskoje Selo bei Sankt Petersburg ist längst das Lachen vergangen. Vielen Touristen vermutlich auch. Insbesondere seit der Fertigstellung des legendären Bernsteinzimmers hat der Besucher-Andrang an dem Zarenschloss ein unerträgliches Ausmaß angenommen. 2018 wollten schon knapp vier Millionen Menschen den Palast besichtigen, einen Großteil davon bilden inzwischen chinesische Besuchergruppen. Beim Verhältnis von Besuchern pro Quadratmeter nimmt Zarskoje Selo inzwischen russlandweit den Spitzenplatz ein. Doch bald nahen angeblich bessere Zeiten, wenn man der Museumsverwaltung glauben darf.

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Letzte Zuflucht des Maestro - Klin

Klin im Nordwesten des Moskauer Verwaltungsgebiets ist trotz seiner langen und bewegten Geschichte eigentlich kein außergewöhnlicher Ort. Berühmt wurde die Stadt durch einen ihrer Bürger: Der Komponist Pjotr Tschaikowski verbrachte in der Nähe der damals beschaulichen Stadt die letzten letzten Lebensjahre in verschiedenen Landhäusern. Sein letzter Landsitz am heutigen Stadtrand wurde bereits 1894, im Jahr nach seinem Tod, zu einem Museum umgewandelt. Bis heute bilden Tschaikowski-Fans und andere Liebhaber klassischer Musik einen Großteil der auswärtigen Besucher in Klin.

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