Rhein-Wolga-Blog - August 2019

Neues aus Russland und in diesem Reiseblog

Reiseinfos, Sehenswürdigkeiten, Berichte, Online-Reiseführer:

Behörden wollen Petersburger Dach-Spaziergänge stoppen

Einzigartige Erlebnisse und Aussichten auf das historische Sankt Petersburg versprechen die vielen Veranstalter der enorm populären Dach-Wanderungen. Nun müssen sich Besucher der Stadt womöglich beeilen, wenn sie diese - oft nicht ganz legale - Petersburger Attraktion noch erleben wollen. Denn die Behörden der Stadt wollen dafür sorgen, dass Touristen künftig nicht mehr über die Altbau-Dächer spazieren. Das sei viel zu gefährlich, außerdem könnten die Dächer Schaden nehmen - mit unangenehmen Folgen für die Bewohner der darunter gelegenen Wohnungen. Gouverneur Alexander Beglow sprach kürzlich sogar davon, die Ausflügler auf den Petersburger Häuserdächern seien eines "der größten Probleme der Stadt".

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St. Petersburgs ziemlich coolste Insel - Neu-Holland

Flamingos im Hafenbecken von Neu-Holland in St. Petersburg

Der jahrzehntelange Streit um die Zukunft eines heruntergekommenen Militärgeländes am Rande des St. Petersburger Zentrums hat sich letztlich gelohnt: Auf der lange im Dornröschenschlaf versunkenen künstlichen Insel Neu-Holland ist aus ehemaligen Kasernen, Lagerhäusern und einem früheren Gefängnis eine der angesagtesten Adressen der Stadt geworden. Mit allerlei Kunst, Gastronomie, Liegewiesen zum Picknicken und einem tollen Spielplatz vor der Kulisse historischer Backsteinbauten aus dem 18. Jahrhundert haben die Verantwortlichen Maßstäbe in Sachen moderner Stadtplanung gesetzt - und dem einstigen Kriegshafen neues Leben eingehauchtKaum irgendwo ist das alte, historische Petersburg so modern wie hier.

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Russland plant weitere Visa-Erleichterungen

Die russischen Behörden verkünden seit einiger Zeit geplante Einreise-Erleichterungen wie am Fließband, um mehr Ausländer ins größte Land der Erde zu locken. Die Einführung sogenannter E-Visa für Kurzbesuche in der Exklave Kaliningrad und ab Herbst auch in St. Petersburg (sowie

voraussichtlich ab 2021 in ganz Russland) war nicht das letzte Wort. Jetzt hat das Moskauer Außenministerium neue Änderungen vor: Ab 2020 sollen Touristen für ein Visum keine offizielle touristische Einladung mehr vorlegen müssen. Hotelbuchungen sollen dann ausreichen. Reisenden, die auch bei Freunden oder irgendwo im Zelt übernachten, nützt das womöglich nicht viel, zumal Europäer die Einladungen in der Vergangenheit völlig problemlos kaufen konnten.

 

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Russlands Allerheiligstes - Sergijew Possad

Seine goldenen und blauen Kuppeln hinter den strahlend weißen Klostermauern sind schon von weitem zu sehen. Das Sergius-Dreifaltigkeitskloster in Sergijew Possad nordöstlich von Moskau ist das wichtigste geistliche Zentrum der russisch-orthodoxen Kirche. Zum Grab des legendären Klostergründers und russischen Heiligen Sergius von Radonesch pilgerten seit Jahrhunderten Zaren, Fürsten und einfache Gläubige von nah und fern. Das zum Unesco-Welterbe erklärte Klostergelände ist für viele Moskau-Besucher, die nur wenig Zeit für Abstecher in die Umgebung der Zwölf-Millionen-Metropole haben, die erste Wahl. Entsprechend viel Touristenrummel herrscht dort. Dennoch lohnt ein Besuch des umfassend sanierten Klostergeländes auf jeden Fall.

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Moskauer Zoo im Panda-Fieber

Pandabären-Straßenwerbung des Moskauer Zoos

Der Moskauer Zoo hat eine neue Attraktion: Dindin und Zhui heißen die beiden Großen Pandabären, die im Frühjahr in der russischen Hauptstadt eingetroffen waren. Nach Ablauf einer Quarantäne- und Eingewöhnungsphase können die seltenen Bambusbären seit einigen Wochen von Besuchern des Tierparks bewundert werden - und sind sofort zu den Stars des Zoos avanciert. An Wochenenden brauchen Zoobesucher reichlich Geduld, um einen Blick auf die beiden Pandas zu erhaschen, denn der Andrang vor dem 800-Quadratmeter-Gehege "Fauna Chinas" ist riesig. Die Übergabe der Pandas für die Dauer von 15 Jahre hatte im Rahmen eines russisch-chinesischen Gipfeltreffens stattgefunden. 

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