Rhein-Wolga-Blog

Neues aus Russland und auf dieser Seite:

SEPTEMBER 2017:

Sergijew Possad macht sich hübsch

Die gut 80 Kilometer nordöstlich von Moskau gelegene Stadt Sergijew Possad – bekannt für das weltberühmte Sergius-Dreifaltigkeitskloster – soll sich in den kommenden Jahren von Grund auf verändern. In den kommenden sieben bis zehn Jahren soll das Stadtzentrum vollkommen neu konzipiert werden. Geplant ist, dass dort ein Netz von verkehrsberuhigen Straßen entsteht, in den Erdgeschossen der dort vorhandenen mehrstöckigen Wohnhäuser soll es mehr Platz für Restaurants und Läden geben, meldete die Nachrichtenagentur Interfax. Als "Tor zum Goldenen Ring", einer Route, die altrussische Städte wie Rostow-Weliki, Jaroslawl und Susdal miteinander verbindet, soll das staatliche Programm die Stadt  auch für Touristen attraktiver machen. 

 

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Weihnachtsmann mit Parteibuch

Von Boris Jelzins Premierminister Viktor Tschernomyrdin stammt der tausendfach zitierte Satz: "Egal, was für eine gesellschaftliche Organisation wir auch gründen, es kommt immer die KPdSU dabei raus." Wie wahr, wie wahr...

 

Weliki Ustjug (Dezember 2002). Es sollte eine schöne, bunte Reportage aus Nordrussland werden. Ein Treffen mit dem Weihnachtsmann. Mit dem echten, wohlgemerkt. Nicht mit denen, die die Moskauer in der Neujahrsnacht für hundert Dollar mieten können. Väterchen Frost, der russische Weihnachtsmann, hatte seit einigen Jahren seine offizielle Residenz in dem beschaulichen Städtchen Weliki Ustjug. Doch der Kurzbesuch im frostigen Norden hinterließ einen faden Nachgeschmack. Die Kreml-Partei "Einiges Russland" hatte sogar Väterchen Frost für sich in Beschlag genommen.

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Heimat der Wildpferde - Das Orenburger Naturreservat

Am äußersten Südrand der Uralberge bilden riesige Steppen das Grenzgebiet zwischen Russland und KasachstanTeile dieser menschenleeren Landschaften wurden in den Jahren nach 1989 zu einem streng geschützten Naturresverat erklärt. Hierher kommen nur ganz wenige Besucher. Wer einen Passierschein für das Territorium erhalten hat und in Begleitung von Rangern durch die Grasebenen streift, bekommt einen faszinierenden Eindruck von den unendlichen Weiten Eurasiens. Ursprünglich bestand das Naturreservat aus vier Teilstücken, vor zwei Jahren wurde es um  ein fünftes erweitert. Dort, in der "Vorural-Steppe", werden derzeit mehrere Herden der extrem seltenen Przewalski-Wildpferde ausgewildert.

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Russland prüft Einführung visafreier Kurzbesuche in Kaliningrad

Das Kaliningrader Gebiet, Russlands westlichste Verwaltungsregion, könnte bald für Ausländer ein wenig einfacher zu erreichen sein. Die Moskauer Regierung prüft, ob für bis zu 72-stündige Aufenthalte im früheren nördlichen Ostpreußen die Visumpflicht aufgehoben wird. Bereits im Sommer hatte Außenminister Sergej Lawrow nicht ausgeschlossen, dass nach Vorbild von Wladiwostok auch für Besuche in der Ostsee-Exklave unbürokratisch elektronische Visa ausgegeben werden könnten. Wie eine Regelung im Detail aussehen könnte, ist aber noch weitgehend offen. Staatschef Wladimir Putin hatte die Regierung angewiesen, bis zum Jahresende einen entsprechenden Bericht vorzulegen.

 

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Das Nizza des Ostens - Sotschi-Stadt

Der zentrale Bezirk der über 100 Kilometer langen Schwarzmeer-Stadt Sotschi wird jeden Sommer zum Treffpunkt der Schönen und Reichen. Hier geben sich in den warmen Monaten des Jahres angesagte Musiker ein Stelldichein, Festivals locken Besucher, und selbst die Staatsspitze lässt das eine oder andere wichtige Gipfeltreffen unter Palmen stattfinden. Sotschi-Stadt hat das angesagteste Nachtleben der Küste, schicke Boutiquen, teure Apartmenthochhäuser und luxuriöse Hotels. Zur Winterolympiade 2014 erhielt auch die Infrastruktur einen gehörigen Schub: Obwohl im zentralen Stadtbezirk keine einziger Wettbewerb ausgetragen wurde, ließ die Regierung überall Fassaden streichen, Straßen reparieren, Fahrradwege ausweisen und behindertengerechte Fußgängerampeln installieren. Die Stadt erlebte einen ungestümen Bauboom.

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Stadtpark statt Monster-Hotel in Moskau

Seit diesem Wochenende gibt es im Zentrum von Moskau, nur wenige Schritte vom Roten Platz entfernt, eine neue Attraktion für Moskowiter und Touristen. Auf 10 Hektar Fläche haben Landschaftsarchitekten den neuen Stadtpark "Sarjadje" eingerichtet. Auf dem Parkgelände kann die für Russlands Landschaften typische Vegetation bestaunt werden. Es gibt ein Birkenwäldchen und einen kleinen Auenwald, eine Mini-Steppe und sogar einen Bereich mit Tundra-Gewächsen. Ein großes Konzerthaus, ein überdachtes Amphitheater  und Gastronomie vervollständigen das Angebot. Wie üblich bei öffentlichen Bauvorhaben in der russischen Hauptstadt wurde nicht gekleckert: Im Zuge der Arbeiten explodierten die Kosten auf insgesamt über 200 Millionen Euro.

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HIV-Test negativ

Ich weiß nicht, wie es heutzutage ist, aber in den 1990-er Jahren kam man sich als Student an der altehrwürdigen Moskauer Lomonossow-Universität gelegentlich vor wie in einem Roman von Franz Kafka. Manche Probleme ließen sich allerdings lösen, wenn man dem Alltagswahnsinn einfach seine eigenen absurden Spielregeln entgegensetzte...

 

Moskau (Juni 1998). Die Moskauer Universität war nie ein Hort liberaler Vordenker. Aber zumindest gab es immer eine Menge kluge Köpfe an Russlands bester Hochschule. Was im Kopf von Dauer-Rektor Viktor Sadownitschi vor sich ging, als er seine dümmliche Kampagne gegen die Ausbreitung von Aids startete, wird wohl ewig sein Geheimnis bleiben.

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Russlands Manhattan - Die Moskau-City

Nirgendwo sonst ähnelt Russland weniger sich selbst als in Moskaus modernem Hochhausviertel Moskau-City. Wo noch vor 20 Jahren kaum mehr als einige Baugruben zu sehen waren. Heute stehen westlich der Moskauer Innenstadt sechs der sieben höchsten Wolkenkratzer Europas, fünf der Gebäude sind höher als 300 Meter. Stararchitekten aus aller Welt konnten sich bei den Planungen der Bürotürme ihre kühnen Entwürfe verwirklichen. Banken, Firmenvertretungen und Luxus-Hotels sind bereits in die City eingezogen, aber noch gibt es einigen Leerstand. In einigen der Wolkenkratzer werden auch sündhaft teure Eigentumswohnungen verkauft. Bis 2018 sollen die Bauarbeiten an dem 60 Hektar großen glitzernden Stadtteil weitgehend abgeschlossen sein. 

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