Rhein-Wolga-Blog

Neues aus Russland und auf dieser Seite:

JULI 2017

Neues Museum in Moskau - in 215 Metern Höhe

Die Auswahl an spektakulären Aussichtspunkten in der russischen Metropole Moskau wird immer größer. Seit Anfang Juli gibt es im neuen Geschäftsviertel Moskau-City ein Museum zur Stadtentwicklung - untergebracht ist es im 56. Stockwerk des "Imperia"-Wolkenkratzers. In 215 Metern Höhe erfahren Besucher Wissenswertes darüber, wie Moskau im Laufe der Jahrhunderte in die Höhe wuchs. Mit Hilfe von Audio- und Videoinstallationen werden spektakuläre Bauprojekte dargestellt - vom Glockenturm "Iwan der Große" im Kreml bis hin zu den Großbauten der postsowjetischen Zeit. Einen Schwerpunkt dabei bildet die Entstehungsgeschichte von Moskau-City. 

 

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Iwans Insel - Swijaschsk

Seit einigen Tagen ist die Liste der russischen Welterbestätten wieder etwas länger geworden. Aus aktuellem Anlass hat der Rhein-Wolga-Kanal seine Unterseite über die Insel Swijaschsk aktualisiert: 

 

 Im fernen Jahr 1551 ließ Iwan der Schreckliche am Oberlauf der Wolga eine komplette kleine Stadt aus Holz errichten, die Gebäude in ihre Einzelteile zerlegen und stromabwärts transportieren. Rund 30 Kilometer westlich von Kasan wurden die Bauteile wieder zusammengesetzt - auf einem Hügel am Zusammenfluss von Wolga und Swijaga. Die Festung Swijaschsk wurde für den Moskauer Zar zum Ausgangspunkt für die Eroberung des Tatarenreichs und später zu einem bedeutenden Provinzzentrum mit zeitweise bis zu 10.000 Einwohnern, das mit der Zeit jedoch seinen Einfluss verlor. Nach der Oktoberrevolution richteten die Bolschewiki in Swijaschsk ein berüchtigtes Gefängnis für Gegner der Sowjetmacht ein. Das zentrale Mariä-Himmelfahrts-Kloster beherbergte noch bis 1994 eine psychiatrische Klinik, seit 2017 zählt es zum Unesco-Weltkulturerbe

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Höchst verdächtig: Als Ausländer in der Atom-Stadt

An manchen Orten in Russland lassen sich Ausländer nur selten blicken. Wenn doch, dann sind es wohl keine Touristen. Und dann kommt es schon einmal vor, dass der Inlandsgeheimdienst FSB einem den Schlaf raubt - obwohl seine Agenten möglicherweise gar nichts im Schilde führten.

 

Nowoworonesch (Februar 2003). Wenn es einen Wettbewerb für die tristeste Stadt der Welt gäbe — Nowoworonesch hätte gute Chancen, es ins Finale zu schaffen. Eine Stadt aus der Retorte, ohne Geschichte, entstanden zu dem einen Zweck, das nahe gelegene Atomkraftwerk am Laufen zu halten. Einzige bunte Flecken im Meer der grauen Wohnblocks waren die grotesken Propaganda-Plakate, die das "friedliche Atom" feierten. 

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Ende einer Ära - Gedruckte "Moscow Times" wird eingestellt

Rund 25 Jahre lang konnten sich Touristen, Geschäftsleute und Diplomaten auf zuverlässige Berichterstattung verlassen. Nun ist die englischsprachige "Moscow Times" zumindest in Papierform Geschichte. Die letzte gedruckte Ausgabe der Zeitung soll am 6. Juli erscheinen, wie die Zeitung auf ihrer Webseite mitteilteDer Mitteilung zufolge soll ein Großteil der Redaktion entlassen werden, die Markenrechte gehen an eine in Europa angesiedelte gemeinnützige Organisation. Seit 1992 hatte die "Moscow Times" Ausländern in der oft genug chaotischen und unübersichtlichen russischen Hauptstadt Orientierung geboten, sie war Pflichtlektüre für die englischsprachige Community.

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Das Paradies der Paddler - Die Tschussowaja

Unter Kanuten und Floßfahrern genießt die 592 Kilometer lange Tschussowaja seit Jahrzehnten Kultustatus. Kaum ein anderer der vielen malerischen Flüsse im Ural wurde in so vielen Büchern und Liedern besungen. Lagerfeuerromantik und eine Vielzahl von markanten Felsen an den Ufern ziehen bis heute Aktivurlauber von nah und fern an. Bis zum Bau der Eisenbahnlinien im 19. Jahrhundert war die Tschussowaja ein wichtiger Verkehrsweg, um Waren aus dem europäischen in den asiatischen Teil des Zarenreichs zu befördern. Einige der verschlafenen Siedlungen an ihren Ufern gehen noch auf die Zeit der Kaufleute aus der Stroganow-Familie und den frühen Industriellen der Demidow-Dynastie zurück, denen die riesigen Ländereien einst übereignet worden waren. Einige Dörfer entlang der Tschussowaja sind mit der Eisenbahn erreichbar. Dazwischen gibt es aber viel unberührte Natur.

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